Das Handelsblatt (09/02/2000) über Schröder Consult:
In dem Beitrag „Der Geheimagent der Holzmänner“ berichtet das „Handelsblatt“ über die Rettungsversuche des wirtschaftlich angeschlagenen Baukonzerns Philipp Holzmann. Autor Helmut Hauschild schildert darin die aktuelle Situation und portraitiert den Unternehmensberater Oskar Schröder.
„Schröders Baustelle ist der 240 Millionen Mark schwere Lohnverzicht der Beschäftigten“, beschreibt der Autor die Arbeit des Unternehmensberaters. Schröder war vom Betriebsrat Jürgen Mahneke geholt worden, um zu retten, was zu retten war. „Besonders in Krisen dürfen Unternehmen die Achtung vor ihren Mitarbeitern nicht verlieren“, wird Oskar Schröder zitiert. Führungsprobleme in der Krisenbewältigung waren bereits das Thema der Diplomarbeit des Betriebswirts, erfahren die Leser.
Bei Holzmann aber engagierte sich Oskar Schröder auf einer Ebene, die über die Aufgaben eines Beraters des Betriebsrats weit hinausgingen. Schröder informierte die Medien, organisierte Demonstrationen der Mitarbeiter, verhandelte mit der Gewerkschaft. Und er fädelte einen Besuch mit ein, der dem Konzern das Überleben sichern sollte: „Der Kanzler müsse sich einschalten, fordert Schröder“, berichtet der Autor und beschreibt, wie Unternehmensberater Schröder seine Verbindungen ins Kanzleramt nutzte, um Namensvetter Gerhard Schröder zur Rettung des Konzerns durch eine Staatshilfe über 250 Millionen Mark zu motivieren.
Den kompletten Artikel im Originalwortlaut finden Sie im „Handelsblatt“-Archiv „wirtschaftspresse.biz“, im Internet unter
http://www.wirtschaftspresse.biz/pshb?GLOBAL=Der+Geheimagent+der+Holzm%E4nner&vZeit1=01.01.1986&vZeit2=29.04.2008&vZeit=all&SORT0=YR&DESC0=YES&
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