Insolvenz: Große Herausforderung für Betriebsräte

Die Buchhandelskette Lesensart – Käufer von 67 Weltbild-Filialen – ist insolvent, der Computerhändler Atelco meldet die Zahlungsunfähigkeit an und auch das Traditionsunternehmen DiMA Dingelstädter Maschinen- und Anlagenbau befindet sich im Insolvenzverfahren. Immer wieder geraten Unternehmen in wirtschaftlich aussichtslose Situationen. Eine große Herausforderung – besonders für die Betriebsräte.

Der Technologiewandel, die zunehmende Marktdynamik und wachsende Globalisierung stellen Unternehmen aus nahezu allen Branchen vor große Herausforderungen. Konjunkturelle Einflüsse, Strukturprobleme, Fehlentscheidungen und anhaltende Defizite können im schlimmsten Fall die Ursachen für existenzielle Unternehmenskrisen sein. „Häufig reagiert das Management mit rigidem Personalabbau und setzt ein straffes Restrukturierungsprogramm um, damit kurzfristig Kosten eingespart werden können“, berichtet Oskar Schröder aus seiner jahrelangen Erfahrung als Betriebsrat und Mitarbeiter der Gewerkschaft IG Metall. Das Problem wird dadurch häufig nicht gelöst. „Denn die eigentlichen Ursachen können nicht erkannt und so auch keine geeigneten Maßnahmen entwickelt werden, die auf nachhaltigen Erfolg setzen“, weiß der Diplombetriebswirt.

Befindet sich das Unternehmen schlussendlich in einer wirtschaftlich aussichtslosen Lage, ist eine Insolvenz oft der einzige Ausweg. Diese Situation ist eine große Herausforderung für alle Beteiligten – und auch für Betriebsräte gehört sie meist nicht zum Tagesgeschäft. „In der Regel sind Insolvenzen für Betriebsräte und Belegschaften einmalige und noch nie erlebte Ereignisse“, so Schröder. Sie benötigen daher qualifizierte externe Unterstützung und Beratung. „Meist wird das Hinzuziehen externer Sachverständiger von den insolventen Firmen oder dem Insolvenzverwalter sogar begrüßt. Denn so bekommen sie einen erfahrenen und kompetenten Ansprechpartner auf der Arbeitnehmerseite“, spricht Schröder aus Erfahrung.

Das Team von Schröder Consult steht Betriebsräten in allen Phasen der Insolvenz mit Rat und Tat zur Seite und kann auf eine große Zahl erfolgreicher Projekte zurückblicken. „Für uns steht das Wohl der Belegschaft an erster Stelle, erst danach kommen die Gläubiger“, erklärt Schröder ihre Philosophie. „Unser Ziel ist es, möglichst alle Arbeitsplätze zu erhalten und sozialverträgliche Lösungen zu finden.“ Hierbei sei die richtige Wahl der Investoren entscheidend.

Die Beratung der Betriebsräte reicht von Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter, der Mitarbeit im Gläubigerausschuss und dem Erarbeiten von Reorganisationsmaßnahmen bis hin zur Verhandlung von Interessenausgleich und Sozialplan sowie der Auswahl von Investoren. „Wir kommen aus der Praxis und wissen genau, worauf es unseren Mandanten ankommt. Die Kombination aus Pragmatismus und dem Gespür für das Machbare zeichnet uns als Konfliktlöser aus“, betont Schröder die Stärken des Beraterteams bei Schröder Consult.